Die Veldener im Bezirksverband der Rassegeflügelzüchter stellen sich vor:
Der Veldener Verein der Rassegeflügelzüchter wurde im April 1928 gegründet.
Unter der bewährten Leitung von Gründungsmitglied Gustav Görz, eines damals schon in ganz Deutschland bekannten Taubenzüchters, wuchs der Verein von 16 Gründungsmitgliedern bis in die dreißiger Jahre auf 85 Mitglieder. Ziel war die Förderung der Rassegeflügelzucht.
Gustav Görz mit Maltesertauben, Karl Behr mit Pfautauben und Fritz Hübl mit seinen Deutschen Schautauben waren zu dieser Zeit bereits in Deutschland erfolgreiche und bekannte Züchter.
Während des zweiten Weltkrieges erlag das Vereinsleben den wirtschaftlichen und politischen Zwängen.
Erst 1956 wurden die Veldener Geflügelzüchter wieder als Verein aktiv. Mit großem persönlichem Einsatz, Kompetenz und durch die finanzielle Unterstützung wirkte Johann Zehnter im Verein, den er auch von 1962 bis 1974 als Vorstand leitete.
Die Mitgliederzahl stieg bis 1995 auf 123 Mitglieder.
War es das vordergründige Ziel der Züchter in den Nachkriegsjahren zur besseren Versorgung mit Fleisch oder Eiern beizutragen, gewann später der ideelle Wert immer mehr an Bedeutung. Die Liebe zur Natur und die Schönheit der Tiere forderte unsere Züchter heraus, die Rasseeigenheiten und Merkmale zu erhalten und sie zu verbessern. Die Bewahrung dieses kostbaren Erbgutes unserer einheimischen Rassen ist das Grundanliegen des Vereines.
Im Veldener Verein werden Hühner, Zwerghühner, Tauben sowie Wassergeflügel und Ziergeflügel gezüchtet.
Die Geflügelzüchter haben in den vergangenen Jahren eine Bezirksschau, mehrere Kreisschauen, sowie Gruppen- und Sonderschauen besucht und ausgerichtet.
Einige Züchter haben erfolgreich an internationalen Ausstellungen teilgenommen und wertvolle Auszeichnungen, wie das Blaue Band in Hannover, Bundesmeister auf Bundesschau oder eine Titel Europachampion erreichen können.
Heute zählt der Verein ca. 90 Mitglieder.
Seit 1991 leitet Peter Brenninger den Verein.
Die Jugendgruppe hat ca. 15 Mitglieder.
Erfolgreiche Züchter geben ihre Erfahrungen bereitwillig an die jungen Menschen weiter. Den jugendlichen Züchtern wird Verantwortung und Durchhaltevermögen bei der Zucht und der täglichen Pflege ihrer Tiere vermittelt.
Vielleicht ist die Zeit nicht mehr fern, in der eine neue Generation ihrem mit viel Arbeit aber auch mit Freude verbundenen Hobby Ansehen und Bedeutung verschafft.
Bereits dem Kleinsten sollte die Entwicklung vom Ei zum Küken bewusst gemacht werden. In einigen Kindergärten der umliegenden Orte stellten und stellen unsere Züchter Brutapparate auf, um die Kinder das Schlüpfen der Küken erleben zu lassen.
Abschließend kann dankbar gesagt werden, dass es nicht ausschließlich die Züchter sind, die unserem Verein zu einem guten Ansehen verholfen haben. Da sind auch unsere Ehefrauen, unsere Partnerinnen, die passiven Mitglieder und die Förderer zu nennen, die durch ihre Unterstützung zu einem harmonischen Vereinsleben beitragen.